
Ideen und Unterrichtsmaterial
School things im Englischunterricht der Grundschule
„School things“ gehört zu den ersten Themen, die im Englischunterricht der Grundschule behandelt werden.
Und das bietet sich auch an: pencil, ruler, schoolbag oder scissors begegnen den Kindern jeden Tag und können direkt in den Unterricht einbezogen werden. Statt nur mit Bildern zu arbeiten, können die echten Gegenstände gezeigt, benannt, gesucht oder für kleine Spiele genutzt werden. So lässt sich der neue Wortschatz von Anfang an anschaulich und handlungsorientiert vermitteln.
Je nach Differenzierungsstufe lernen die SuS dabei einen unterschiedlich großen Wortschatz. Die Unterrichtsmaterialien greifen folgende Vokabeln auf: pencil case, schoolbag, pencil, rubber, sharpener, ruler, pen, scissors, glue stick, paintbox, paintbrush und lunchbox.
Je nach Differenzierungsstufe lernen die SuS dabei einen unterschiedlich großen Wortschatz. Die Unterrichtsmaterialien greifen folgende Vokabeln auf: pencil case, schoolbag, pencil, rubber, sharpener, ruler, pen, scissors, glue stick, paintbox, paintbrush und lunchbox.
Doch wie kann es nach der ersten Einführung weitergehen? Wie können die neuen Vokabeln so geübt werden, dass die Kinder sie nicht nur wiedererkennen, sondern zunehmend auch verstehen, sprechen, lesen und schreiben können?
Daniela Elsner nennt in ihrem Buch „Englisch in der Grundschule unterrichten- Grundlagen, Methoden, Praxisbeispiele“* fünf Fertigkeiten, die beim Erlernen einer Fremdsprache eine wichtige Rolle spielen: Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben und Sprachmittlung. An diesen Bereichen habe ich mich auch bei der Erstellung meiner Unterrichtsmaterialien zu „School things“ orientiert.
Dabei war mir besonders wichtig, dass der Wortschatz immer wieder auf unterschiedliche Weise aufgegriffen wird. Deshalb gibt es neben Bildkarten und verschiedenen Lernspielen auch bis zu dreifach differenzierte Arbeitsblätter. Lernschwächere SuS können mit einem kleineren Wortschatz arbeiten, während stärkere SuS mehr Vokabeln lernen und üben. So arbeiten alle am gleichen Thema, aber auf ihrem jeweiligen Lernniveau.
Das Sprechen begleitet die verschiedenen Übungsphasen dabei immer wieder. Beim gemeinsamen Benennen der Bildkarten, bei Lernspielen oder in Partnerübungen werden die neuen Vokabeln nicht nur gehört, gelesen oder geschrieben, sondern auch aktiv gesprochen und wiederholt. Durch die unterschiedlichen Spiel- und Übungsformen wird der Wortschatz immer wieder neu aufgegriffen, ohne dass sich jede Wiederholung gleich anfühlt.
Alle hier vorgestellten Arbeitsblätter, Bildkarten und Lernspiele findest du gesammelt in meinem Materialpaket „School things“ auf eduki.
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School things mit Bildkarten einführen
Für die Einführung des neuen Wortschatzes eignen sich Bildkarten bzw. Flashcards besonders gut. Noch anschaulicher wird es, wenn zusätzlich echte Schulgegenstände aus dem Klassenzimmer zum Einsatz kommen. So können die Kinder die neuen englischen Wörter zunächst mit den entsprechenden Bildern und Gegenständen verbinden und deren Bedeutung kennenlernen.
Dabei spreche ich die neuen Vokabeln zunächst vor und die SuS sprechen sie gemeinsam nach. Die Bildkarten oder echten Gegenstände dienen dabei als visuelle Unterstützung. Nach einigen Wiederholungen können nur noch die Bilder oder Gegenstände gezeigt werden und die Kinder versuchen, das passende englische Wort selbst zu nennen.
Relativ zeitnah kann anschließend auch das Schriftbild hinzukommen. Dafür können beispielsweise Bild- und Wortkarten voneinander getrennt und anschließend im Stuhlkreis oder an der Tafel richtig zugeordnet werden.
Eine weitere Möglichkeit ist eine Zuordnungsübung mit der ganzen Klasse: Einige SuS erhalten eine Bildkarte, andere die dazugehörige Wortkarte. Anschließend müssen sie sich gegenseitig finden und als passendes Bild-Wort-Paar zusammenstellen.
So lernen die Kinder den neuen Wortschatz zunächst über das Hören, Nachsprechen und die anschauliche Zuordnung zu Bildern und echten Gegenständen kennen, bevor nach und nach auch das Schriftbild einbezogen wird.